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TIEMAG - das Tiermagazin: Pferdewelt

pferderassen

Pferde

Das Pferd ist ein weit verbreitetes Reittier, das in zahlreichen Rassen auf der ganzen Welt existiert. In Deutschland zählt man heutzutage über eine Million Pferde, die von Pferdenfreunden gehalten werden. Die Abstammung des "Hauspferdes" kommt von der domestizierten Form des Wildpferdes, welches mit den Zebras und Eseln die Familie der Pferde innerhalb der Ordnung der Unpaarhufer bildet. Im Gegensatz zu seinen Artverwandten ist das typische Reitpferd gelehrig. Einzusetzen gilt es im Dressur- und Springsport sowie bei Kutschenfahrten und sogar noch teilweise bei Waldarbeiten (meistens Kaltblüter). Um ein Pferd äußerlich von anderen zu unterscheiden zu können, kann man sich auf die Abzeichen im Gesicht, auf dem Körper und den Beinen konzentrieren. Die häufigsten Abzeichen im Gesicht sind: Blesse, Stern, Schnippe, Flocke usw. Neben diesen kann ein Pferd auch ein Krötenmaul, Milchmaul oder Mehlmaul haben. Letzteres ist eher häufig bei Mongolischen Wildpferden oder bei Exmoor-Ponys sehen. Häufig kommen auch Aalstriche vor, die sich teilweise in Schweif und Mähne fortsetzen. Bei urtümlichen Rassen können auch Kreuze (Aalstrich und ein Querstreifen über beider Schultern) oder Streifen auf den Beinen vorkommen. Kreuze und Streifen an den Beinen sind bei Pferden eher selten, bei Eseln hingegen recht häufig. An den Beinen unterscheidet man lediglich die Höhe des Abzeichens, wobei ein „hochweißer Fuß“ das größte, und die „weiße Krone“ die kleinste ist. Zur Identifizierung von Sportpferden werden auch Fellwirbel und Kastanien (Hornreste auf der Innenseite der Beine, Reste der fünften Zehe) herangezogen. Heutzutage können bei Turnierpferden Elektrochips eingesetzt werden, auf denen die persönlichen Daten des Besitzers und die Lebensnummer des Pferdes gespeichert sind. Das dienst auch gut für den Equidenpass der Pflicht bei jedem "Hauspferd" ist.

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Es gibt mittlerweile viele Zuchtbegiete in Deutschland die verschiedenste Rassen haben, wie Oldenburger, Trakehner, Hannoveraner, Haflinger, Zweibrücker und viele mehr. Vor einem Kauf sollte man auf die Vorzüge und der Linie der Zucht achten, wenn man dieses in den Turniersport einsetzen möchte. Als Freizeitpferd eignet sich ein Warmblüter, beim Turniersport (Springen) sollte man sich einen Vollblüter zulegen.

 

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Tipps für die Haltung von Pferden

Wer sich ein Pferd kaufen möchte, sollte vor allem im Klaren sein, das damit viel Zeit verbunden ist. Täglicher Auslauf auf der Weide, eventuell mit anderen Pferde, wenn sie sich vertragen, oder einem Paddock sind Pflicht, sowie das täglich Putzen und Reiten. Bei der Pferdefütterung sind die individuellen Bedürfnisse eines jeden Tieres zu berücksichtigen. So haben Fohlen und Jungpferde sowie tragende und säugende Stuten einen deutlich erhöhten Eiweißbedarf, bei Sportpferden sollte hingegen auf den Einsatz von besonders energiereichen Futtermitteln geachtet werden und bei älteren Pferden muss auf die geringere Futterverwertbarkeit Rücksicht genommen werden. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die Mineralstoffversorgung, da es hier oft zu Mangelerscheinungen kommt. Um dem Pferd die Möglichkeit zu bieten, seinen Mineralhaushalt selber zu regulieren, kann man Salz- oder Minerallecksteine vorzugsweise in den Futtertrog legen Diese sollten zerbrochen in kleine Stücke in den Trog gelegt werden. Neben Stroh, Heu, Hafer und eventuell Gerste sollte man auch die Verwendung der Fertigfuttermittel einsetzen. Bei Koppelbeginn sollte man unbedingt darauf achten, dass die Pferde täglich ca. 10 Minuten angegrast werden. Von Tag zu Tag kann man die Zeit dann um fünf bis zehn Minuten erhöhen. Dies sollte man ca. acht Tage lang machen, damit die Pferde sich an den Eiweißgehalt im Gras gewöhnen. Tut man das nicht, kann dies eine fatale Kolik zur Folge haben.

Für ein Pferd braucht man viel Utensilien, wie zum Beispiel einen passenden Sattel, eine Trense, Bandagen, Martingal, Gerte, Longiergurt, Longiergerte, Stalldecke, Regendecke, Winterdecke, Abschwitzdecke und das passende Pflegezubehör zum täglichen Putzen des Pferdes. Der Sattel, die Trense und die Steigbügel sollten vom Fachmann angepasst werden. Ein nicht passender Sattel kann zu Satteldruck führen und das Pferd wird nicht mehr so gehen, wie es eigentlich gehen kann. Meistens macht es sich hart im Kreuz, was dem Reiter aber auffalen sollte, Wenn ein Sattel nicht mehr passt, sollte man diesen zum Sattler zum aufpolstern oder abpolstern bringen.

Tierarzt

Pferde brauchen tägliche Pflege. Man sollte vor und während des Putzens, bzw. vor und nach dem Koppelgang die Pferde auf Verletzungen untersuchen. Haben sie normale Abschürfungen, kann man diese mit praktischen Salben und Bandagen verbinden, falls nötig. Bei Verletzungen mit mehr als einem Zentimeter tiefen Loch oder Riss, sollte man den Tierarzt konsultieren. Auch bei Kolik vor oder nach dem Fressen sollte man unverzüglich medizinische Hilfe holen, denn das kann unter Umständen zum Tode führen. Wenn ein Pferd seine Mahlzeit noch im Trog hat, so kann dies unter Umständen auch ein Zeichen von Zahnproblemen sein. Die sieht man, wenn das Futter zermahlen aussieht. Hier sollte der Tierarzt mal nach den Zähnen schauen, denn es können sich immer Haken an diesen bilden, die dem Pferd Schmerzen zubereiten können.