Tipps für die Haltung von Katzen
Vor der Anschaffung einer Katze muss man sich über alle Konsequenzen im klaren sein, denn die Katze ist nicht so pflegeleicht wie man sagt. Sie ist in der Wahl ihres Futters sehr anspruchsvoll. Ein hochwertiges Katzenfutter, das sie heute noch mit Heißhunger verschlingt, kann sie morgen einfach stehen lassen und etwas anderes fordern. Hat man seine Katze einmal mit besonderen Leckereien verwöhnt, so dürfte es schwer sein, zu normaler Nahrung zurückzugreifen. Wer besonders empfindlich ist, muss auch wissen, dass Katzen in regelmäßigen Abständen ihre beim Putzen aufgenommenes Fell erbrechen. Auch die Katzentoilette muss immer saubergehalten werden, sonst gibt es zuhause vielleicht ein Maleur. Keine Katze wird ein stinkendes Klo benutzen, sondern sich stattdessen einen gutriechenden Platz in der Wohnung dafür aussuchen. Sauberkeit ist das oberste Gebot in der Katzenhaltung. Dies gilt ganz besonders für das Katzengeschirr, das täglich gereinigt werden sollte. Menschen, die mit Katzen leben, müssen also tolerant sein, denn Katzen lassen sich selten den menschlichen Willen aufzwängen.
Tasso informiert:
Neu erworbene Hunde und Katzen unbedingt registrieren lassen
(profact) - Immer mehr Menschen holen sich einen bellenden oder miauenden Vierbeiner ins Haus. Gegenüber 2007 stieg der Hunde-Anteil im letzten Jahr um 200.00 auf 5,5 Millionen. Katzen sind noch populärer, zu den 7,9 Millionen kamen weitere 300.000 hinzu. Diese Zahlen nannte jetzt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) in Düsseldorf. Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, die neuen Hausgenossen unbedingt registrieren zu lassen: "Ohne Registrierung keine Rückvermittlung für den Fall, dass Hund oder Katze weglaufen", sagt der Tierschützer.
Vorher allerdings sollte der Tierarzt den Vierbeiner durch einen unter die Haut gespritzten Mikrochip eindeutig kennzeichnen. Wird das Tier aufgefunden und beispielsweise in ein Tierheim gebracht, ließe sich dort mit einem Lesegerät die Chipnummer ermitteln. McCreight: "Diese Nummer in Verbindung mit den Kontaktdaten des Halters helfen uns, das weggelaufene Tier schnell und weltweit wiederzufinden und dem Besitzer zurück zu vermitteln." Optimal liefe die Registrierung über das Internet unter www.tasso.net. "Bereits jede dritte Registrierung erfolgt schnell und sicher online."
Mit inzwischen über 4,5 Millionen registrierten Tieren betreibt TASSO e.V. das größte Tierregister in Europa. 50 Mitarbeiter stehen rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres für die Suche nach verschwunden Haustieren zur Verfügung. Obwohl sich der Verein ausschließlich aus Spenden finanziert, sind sämtliche Leistungen kostenlos.
So funktioniert die Chip-Abfrage:
Das Lesegerät (1) sendet sehr schwache Radiowellen aus (gelb), die durch die Spule im Chip (2) in elektrische Spannung umgewandelt werden, und zwar durch die so genannte induktive Kopplung. Diese Energie versorgt den Sender im Chip, der daraufhin seinen Zahlencode ausstrahlt (grün). Das Lesegerät empfängt den Code und zeigt ihn auf dem Display an (3). Die 15-stellige Zahl besteht aus der Länderkennzeichnung (276 für Deutschland) und der individuellen Seriennummer.
Giftpflanzen im Garten: Gefahr für Hunde und Katzen
Hattersheim, 26.08.2009 (profact) - Wenn Hunde oder Katzen aus scheinbar unerklärlichem Grund plötzlich erbrechen und unter Durchfall leiden, können Giftpflanzen im Spiel sein. Darauf weist die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hin.
Viele der hübsch blühenden Zierkräuter finden sich in heimischen Gärten, wo sie ohne Bedenken angepflanzt wurden. So ist beispielsweise die sehr beliebte Begonie gefährlich, der höchste Giftgehalt steckt bei ihr in den Wurzeln, die grabende Hunde zwischen die Kiefer bekommen können. Nicht weniger giftig ist der fast überall wuchernde Efeu. Werden Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stängel oder Pflanzensaft von den Tieren aufgenommen, lösen sie neben Erbrechen und Durchfall auch Krämpfe und Lähmungen aus. Selbst die so harmlos aussehende Gartentulpe hat es buchstäblich in sich und kann bei Tieren Koliken auslösen.
Sehr giftig sind der Blaue Eisenhut (die giftigste Pflanze Mitteleuropas, das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein), die Engelstrompete und die Rinde der falschen Akazie. Diese Pflanzen schädigen das Herz-/Kreislaufsystem, eine tierärztliche Behandlung ist dringend erforderlich. "Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass Hunde oder Katzen von sich aus keine Pflanzen fressen", rät Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "Schon beim Spielen im Garten beißen sie manchmal aus lauter Übermut in eine Pflanze oder graben im Komposthaufen herum. Gelangen dabei giftige Gewächse in Maul oder Magen, muss sofort gehandelt werden. Mit Vergiftungen ist nicht zu Spaßen."


