Hamster
Hamster sind in der Beliebtheitsskala unter den kleinen Nagertierchen auf Platz zwei in Deutschlands Haushalten. Die niedlichen Kerlchen haben die besten Voraussetzungen für ein Haustierchen. Man braucht nicht viel Platz, man kann mit ihnen spielen und sie lernen schnell. Der Hamster ist nicht für Kleinkinder gedacht, weil diese sie vor lauter Liebe erdücken könnten. Ab einem Alter von 8 Jahren ist es erst empfehlenswert, ein solches Tierchen an die Kinder zu lassen. Auch ist es unpassend, wenn Kinder die Hamster am Tag aus dem Käfig holen möchten, um mit ihnen zu spielen. Die Hamster sind nachtaktiv und schlafen meist über Tag. Wenn man einen Hamster am Tag weckt, wird er böse und kann schon mal beißen. Und das kann, trotz kleiner Zähnchen, ganz schön weh tun und bluten. Wer bei Tag die Hamster beobachten will, wird kaum Chancen dazu haben. Erst bei Dämmerung werden sie wach und wollen dann ihr Futter haben. Hamster leben in der Regel bis zu zwei Jahren. Wenn man also ein Kleinkind hat, der an seinem Hamster hängt, sollte man das Kind auch bei dem Anzeichen des Älterwerdens des Tieres darauf vorbereiten. Die Hamster sind sehr robust und vertragen jegliches Klima ganz gut. Er ist ein Einzelgänger, das heißt, man sollte keinen zweiten Hamster in den Käfig sperren, außer es ist ein Pärchen. Aber auch da sollte man dann einen großen Käfig holen, damit die beiden sich aus dem Weg gehen können. Denn nach der Paarungszeit kannes schon mal Krach geben.

Tipps für die Haltung von Hamstern
Auch Hamster wollen gut leben. Sie spielen gerne und fahren gerne Rad. Das sollte man auch beim Kauf eines zweistöckigen Käfigs (engstäbige Gitter sind von Vorteil, da der Hamster selbst durch kleine Lücken schlupft) berücksichtigen. Viel Spielzeug in den Käfig hängen oder legen, ein Laufrad (am besten aus Alu oder Stahl, da der Kunststoff schnell verbissen sein wird), eine Holzleiter (auch Treppe oder Wippe) und natürlich ein Holzhaus, das der Hamster zum Schlaf aussuchen wird. Im Häuschen sollte viel Watte sein, denn der Hamster wird sich in die Watte regelrecht verkriechen. Täglich frisches Futter (Samen, Salat, kleine Insekten und Hamsterfutter) und reichlich Wasser gehört auf jeden Fall zur richtigen Haltung der kleinen Nager. Bis zu 15 Gramm Futter pro Tag sollten ausreichend sein. Nicht erschrecken, wenn im Häuschen das Futter leigt. Der Hamster bunkert von Natur aus immer welches in seinem Wohnheim. Was zum Schluß noch wichtig ist: der Käfig darf nicht in Zugluft oder direkt neben der Heizung stehen. Das kann den kleinen Nager zum Verhängnis werden.
Tierarzt
Hamster sind meist unempfindlich und doch werden auch sie mal krank. Sie bekommen z.B. gerne Durchfall, wenn man zuviel Salat gefüttert hat. Wenn sie Bauchschmerzen haben fressen die Hamster meist auch nicht mehr. Dann sollte man sofort den Tierarzt konsultieren. Auch sollte man zum regelmäßigen Krallenschneiden gehen. Haben Hamster ein struppiges Fell oder magern sie ab, dann sollte man auch nicht lange warten und den Tierarzt benachrichtigen.