Fische
Fische im Aquarium anzusehen soll entspannend und anregend zugleich wirken. Die Pflanzen schaffen mit dem prächtigen Farben der einzelnen Fische ein harmonisierendes Spiel mit interessanten Verhaltensweisen im Becken.
Ein angehender Aquarianer, sprich Aquariumbesitzer, hat volle Erwartungen wenn er sich im Zoohandel ein Aquariumbecken mit Zubehör kauft. Ein paar bunte und prächtige Unterwasserpflanzen, ein toller Luftsprudel und die der Größe des Aquariums angepasste Pumpe sind die anfänglichen Dinge, die man braucht um ein solches Aquarium einzurichten. Man sollte sich das Becken am Anfang nicht zu groß kaufen. Die meisten Becken im Fachhandel haben eine Größe von 60 bis 150 Liter. Größere Becken sind für Laien nicht ratsam. Auch die Beleuchtung des Aquariums sollte stimmen. Es sollte den Fischen und den Pflanzen gut tun. Am besten wählt man dafür eine Pflanzenröhre - das bringt weniger Algen und die Fische fühlen sich einfach wohler. Die wohl am Anfang unempfindlichste Tierart sind Guppys und Schwertträger. Diese beiden Fischarten kann man bedenkenlos zusammen in einem Becken schwimmen lassen.

Tipps für die Haltung von Fischen
Fische brauchen von Natur aus Platz. Sie werden manchmal von anderen Fischarten, die im Aquarium mit leben, gejagd. Damit sie sich verstecken können, sind Burgen und Lochsteine angebracht. Auch eine ausreichende Pflanzenwelt sollte vorhanden sein. Dies ist auch gut für die Jungen, die sich, wenn sie noch klein sind, vor den großen Fischen verstecken können. Füttern sollte man einmal am Tag. Am besten ist morgens oder abends je nach Fischbestand eine Prise Fischfutter geben. Achten Sie beim Füttern darauf, daß Sie nicht zuviel füttern, denn das macht das Wasser schlecht und man muß ständig einen Wasserwechsel machen. Dieser ist im Normalfall alle drei bis vier Wochen angesagt. Dabei sollte man allerdings nicht das gesamt Wasser auslassen, sondern nur bis zu zwei Drittel der Füllmenge. Auch der Filter sollte regelmäßig gesäubert werden. Hier bitte mit lauwarmen Wasser auswaschen. Zu heißes Wasser ist nicht gut für die Keime, die sich gebildet haben und ein Aquarium braucht. Der Boden sollte gute drei bis fünf Zentimeter (je nach Größe des Beckens) hoch befüllt werden. So können sich die Pflanzen mit ihren Wurzeln gut festhalten und das Wachstum wird verbessert. Die beste Befüllung ist Quarzkies, den man auch überall im Fachhandel erhält. Auch ein Therometer ist sehr wichtig für die Kontrolle der Wassertemperatur. Die richtige Temperatur sollte man erfragen, da nicht alle Fische gleiche Wärme vertragen.
Tierarzt
Normalerweise braucht ein Fisch keinen Tierarzt. Ausser es sind Großfische, wie Koi oder Meerwasserfische. Dafür gibt es spezielle Tierärzte. Ein Warmwasserfisch, wie er im Aquarium gewöhnlich vorzufinden ist, kann auch Krankheitsanzeichen haben, aber dafür gibt es meist Mittel in gut sortierten Zoofachgeschäften. So zum Beispiel haben die Fische meist Verpilzungen am Körper oder eine Weißpünktchenkrankheit sowie Flossenfäule. Das sind die häufigsten Krankheiten und hier sollte man auch bei dem kleinsten Anzeichen sofort einen Rat einholen und sich eventuell das Wasser untersuchen lassen.